Über Alpakas

Herkunft
Ursprünglich stammen Alpakas von den Südamerikanischen Anden und werden dort seit Jahrtausenden als Haus- und Nutztier gehalten. Sie zählen zu den „Neuweltkameliden“.

Allgemeines und Haltung
Alpakas sind Herdentiere mit einem ausgeprägten Sozialverhalten und dürfen daher nur in Gruppen (mindestens 2-3 Tiere) gehalten werden. In der Haltung sind sie recht bescheiden, anpassungsfähig und unkompliziert.

Um sie artgerecht zu halten, brauchen sie einen zugfreien und trockenen Unterstand (offene Stallhaltung), täglich Heu und frisches Wasser sowie Mineralstoffe. Die eingezäunte Weidefläche für 2 Alpakas sollte mindestens 1000m2 und für jedes weitere Tier zusätzlich 100m2 haben, wobei bei dieser Weidengröße unbedingt zugefüttert werden muss.

Das Alpaka muss jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung in den Sommermonaten zu vermeiden. Die Klauen müssen regelmäßig kontrolliert werden. Auch eine Untersuchung anhand einer Kotprobe auf Parasiten, sollte routinemäßig in Abständen von max. 3 Monaten durchgeführt werden.

Wesen und Charakter
Alpakas sind zwar keine Kuscheltiere. Dennoch sind sie sehr zutraulich und neugierig. Durch ihre gelassene Ausstrahlung, zwingen Sie uns Menschen zur direkten Ruhe.

Tiergestützte Intervention mit Alpakas
Diese wunderbaren Tiere haben ohne es zu wissen therapeutische Fähigkeiten. Daher werden Sie als gesundheitsfördernde Maßnahme in der Arbeit  z.B. mit Menschen mit Down-Syndrom, Verhaltensauffälligkeiten , Autismus, Demenz uvm.  gerne und immer öfter mit einbezogen.

Wolle
Alpakafaser zählt neben Kaschmir und Seide zu den wertvollsten Naturfasern. Zurecht wird sie daher als „das Vlies der Götter“ genannt. Sie zeichnet sich unter andere durch ihre Wärme, feuchtigkeitsregulierende, selbstreinigende und weiche Eigenschaft aus. Gerade für Allergiker ist diese Wolle sehr empfehlenswert. Die Alpakawolle ist ein hochwertiges Naturprodukt und die Nachfrage nimmt stetig zu.